Stimme für Gas

Ein fundamentaler Wandel im Energiesystem braucht gemeinsames Engagement – und ein verlässliches energiepolitisches Fundament. Für VNG steht aber fest: Gas kann grün. Es ist als CO2-reduzierende Brückentechnologie genauso wie in dekarbonisierter Form ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Für diese Überzeugung und eine Zwei-Energieträger-Zukunft aus Strom und Molekülen in Deutschland und Europa treten wir ein.

Der kontinuierliche Austausch mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ist fester Bestandteil der Unternehmensaktivitäten von VNG. Sei es auf Kongressen und Veranstaltungen oder bei politischen Diskussionsrunden: Mit unserem Fachwissen beteiligen wir uns an allen wichtigen Branchendialogen rund um das Energiesystem. Als anerkannte Gasspezialisten wollen wir aufzeigen, welchen Beitrag unser Energieträger leisten kann oder sogar muss, um die angestrebte CO2-freie Zukunft Seite an Seite mit der Energie aus Wind und Sonne zu verwirklichen. Einen Schwerpunkt unserer Kommunikation bilden dabei klimaneutrale Gase: Denn insbesondere sie sind in der Lage, die drei zentralen energiepolitischen Forderungen miteinander in Einklang zu bringen: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit.

 

 

"Wir werden nicht nachlassen, uns einzubringen."

Herr Heitmüller, wie steht es um die Akzeptanz des Energieträgers Gas heute?

Ulf Heitmüller: Mein Eindruck ist, dass die Bedeutung von Gas nachhaltig in der Öffentlichkeit angekommen ist. Dies ist dem anhaltenden Engagement in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verdanken. Dennoch gilt es, weitere Anreize und mehr Investitionssicherheit zu schaffen.

Was sind die zentralen Erkenntnisse der letzten Branchendialoge?

Heitmüller: Inzwischen sind sich die Experten einig, dass Gas und die dazugehörige Infrastruktur für eine zukunftssichere Energieversorgung unerlässlich sind. Da weiterhin viel Handlungsbedarf besteht, werden wir nicht nachlassen, uns als Stimme für Gas in Brüssel und Berlin sowie in verschiedenen Initiativen und Gremien einzubringen. 

Warum ist Gas in Zukunft für den Klimaschutz so wichtig?

Heitmüller: Letztendlich geht es darum, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz miteinander zu vereinbaren. Die flächendeckende Elektrifizierung allein ist nicht ausreichend. Es geht aber auch definitiv nicht darum, erneuerbare und konventionelle Energieformen gegeneinander auszuspielen. Im Gegenteil: Bei der Sektorenkopplung verstehen wir Gas als Partner der erneuerbaren Energien. Beide werden ihren Beitrag genau dort leisten, wo dieser in Zukunft gebraucht wird.