Dialogprozess Gas des Bundeswirtschaftsministeriums

Ulf Heitmüller, CEO VNG AG
9. Oktober 2019
VNG AG
VNG plädiert für Entwicklung einer Roadmap zur Umsetzung der Gasstrategie

„Der erste Schritt ist getan“ – VNG-Vorstandsvorsitzender würdigt Gasdialog des Bundeswirtschaftsministeriums und plädiert für Entwicklung einer Roadmap zur Umsetzung der Gasstrategie

Leipzig I Berlin, 9. Oktober 2019. Die Verantwortlichen der VNG AG mit Hauptsitz in Leipzig begrüßen den am heutigen Mittwoch, 9. Oktober 2019, in Berlin durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vorgestellten ersten Bericht des „Dialogprozesses Gas 2030“. 

„Das Bundeswirtschaftsministerium erkennt mit den Ergebnissen an, dass Gas einen bedeutsamen Beitrag zu einer klimafreundlichen Energieversorgung und zur Dekarbonisierung des Energiesystems leisten kann. Der erste Schritt ist getan, nun gilt es, die gefundenen Lösungsansätze mit Leben zu füllen. Es muss eine klare Roadmap zur Umsetzung einer Gasstrategie entwickelt werden, um die zahlreichen Handlungsempfehlungen auch strukturiert abarbeiten zu können und diese für den künftigen Gesetzgebungsprozess zu berücksichtigen. Hier sollten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von Anfang an eng zusammenarbeiten“, sagte VNG-Vorstandsvorsitzender Ulf Heitmüller. 

Im Rahmen des „Dialogprozesses Gas 2030“ befand sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit Ende des vergangenen Jahres im intensiven Austausch mit Vertretern der Wirtschaft und weiteren Stakeholdern, um die zukünftige Rolle gasförmiger Energieträger und der Gasinfrastruktur zu diskutieren. Entstanden ist ein erstes Ergebnispapier mit konkreten Handlungsempfehlungen, die in den kommenden Monaten und Jahren vom BMWi bearbeitet werden. 

„Wir begrüßen sehr, dass im Bundeswirtschaftsministerium künftig ein stärkerer Fokus auf die Erzeugung und Verwendung grüner Gase gelegt wird und dabei auch die Gasinfrastruktur eine zentrale Rolle spielt. Mit unserer Unternehmensstrategie ‚VNG 2030+‘ haben wir bereits den Grundstein gelegt, den Bereich der erneuerbaren und dekarbonisierten Gase auszubauen und uns zudem perspektivisch stärker in der Entwicklung von zukunftsfähigen Wasserstofflösungen zu engagieren.“  

Heitmüller, der seit 2016 als Vorstandsvorsitzender von VNG fungiert, unterstrich, dass Gas in all seinen Facetten das Potenzial besitzt, um im Verkehrssektor, im Wärmemarkt, bei der Industrie und bei der Stromerzeugung deutliche und sozialverträgliche CO2-Minderungen zu erzielen. Aufgrund ihrer „Energiewendefähigkeit“ könne die bestehende Gasinfrastruktur selbst zum strategischen Partner des Klimaschutzes werden. Denn wo heute noch Erdgas fließt, könnten schon bald erneuerbare und dekarbonisierte Gase die gleiche Dienstleistung erbringen.

 

VNG ist ein europaweit aktiver Unternehmensverbund mit über 20 Gesellschaften, einem breiten, zukunftsfähigen Leistungsportfolio in Gas und Infrastruktur sowie einer über 60-jährigen Erfahrung im Energiemarkt. Der Konzern mit Hauptsitz in Leipzig beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von rund 11,2 Mrd. Euro. Entlang der Gaswertschöpfungskette konzentriert sich VNG auf die drei Geschäftsbereiche Handel & Vertrieb, Transport und Speicherung. Ausgehend von dieser Kernkompetenz in Gas richtet VNG mit der Strategie „VNG 2030+“ ihren Fokus zunehmend auf neue Geschäftsfelder. Dazu zählen unter anderem Biogas, digitale Infrastruktur und Quartierslösungen.