Gasinfrastruktur

Mit steigendem Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung wächst der Bedarf an Speichermöglichkeiten und Flexibilität. Die gut ausgebaute Gasinfrastruktur ist dabei ein unverzichtbares Asset, das zunehmend von den erneuerbaren Energien genutzt werden kann. Die Gasnetze und -speicher können große Mengen Bioerdgas und erneuerbaren Strom mittels Power-to-Gas (Windgas) langfristig speichern, transportieren und sektorenübergreifend nutzbar machen.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung wesentlicher Fakten und entsprechende Klimaschutzpotenziale zur Gasinfrastruktur.

 

Fakten

 


ÜBER 500.000 KM IST DAS GESAMTE DEUTSCHE GASNETZ LANG.

SEHR HOHE SPEICHERKAPAZITÄTEN weist die Gasinfrastruktur bereits heute auf.
Als eine der weltweit größten Speichernationen hält Deutschland in 47 Gasspeichern eine Kapazität von 230 TWh vor. Hinzu kommen 130 TWh Speicherkapazität durch die Gasnetze. Zum Vergleich: Die im Betrieb befindlichen Pumpspeicherwerke in Deutschland bieten lediglich 0.04 TWh Speicherkapazität.

MEHR ALS 1.000 TWh werden jährlich im Gasnetz transportiert, etwa 600 TWh im Stromnetz.

DER BEDARF AN GASKAPAZITÄT und damit Transportkapazität wird kurz- und mittelfristig im Netz deutschlandweit stabil bleiben bzw. in manchen Regionen (Süddeutschland) leicht ansteigen.

 

Klimaschutzpotenzial

 

BEI ZUNEHMENDER BEIMISCHUNG VON WASSERSTOFF UND SYNTHETISCHEN GASEN können zusätzlich weitere deutliche CO2-Einsparungen erzielt werden.

DER STÄRKERE EINSATZ VON ERDGAS führt bereits heute zu deutlichen Emissionseinsparungen.

DURCH POWER-TO-GAS kann die Gasinfrastruktur auch für einen räumlichen und zeitlichen Ausgleich von erneuerbaren Energien sorgen. Und dies sektorenübergreifend.